WERBUNG | Für Reisen in der warmen Jahreszeit wächst irgendwann der Wunsch nach einem besseren Raumklima im Zelt. Gerade bei hohen Temperaturen stoßen klassische Polyesterzelte schnell an ihre Grenzen. Für genau diesen Einsatzzweck haben wir uns ein sehr geräumiges Baumwollzelt Nomad Dogon 3 gebraucht zugelegt.
Warum ein Baumwollzelt?
Baumwolle bringt einige Eigenschaften mit, die sich vor allem im Sommer auszahlen: Sie ist atmungsaktiv, reguliert Feuchtigkeit deutlich besser und sorgt insgesamt für ein angenehmeres Klima im Innenraum. Uns war von Anfang an klar, dass wir dafür Abstriche bei Gewicht und Packmaß machen müssen – doch für längere Aufenthalte an einem Ort nehmen wir das bewusst in Kauf.
Aufbau und Transport: nichts für Eilige
Das Dogon 3 ist ganz klar kein Zelt für spontane Wochenendausflüge. Aufbau und Abbau sind zeitaufwendig und körperlich anstrengend, besonders bei Hitze. Auch das Packmaß ist nicht ohne: Auf der Pritsche unseres Pickups nimmt das Zelt ordentlich Raum ein, und ein Leichtgewicht ist es ebenfalls nicht.
Wer viel den Standort wechselt, wird damit vermutlich nicht glücklich. Wer hingegen länger auf einem Campingplatz bleibt, kann den Aufwand gut verschmerzen.
Praxistest im Sommer: Höllensteinsee, Bayerischer Wald
Getestet haben wir das Nomad Dogon 3 bei sommerlichen Temperaturen auf dem Campingplatz Höllensteinsee im Bayerischen Wald. Genau hier konnte das Zelt zeigen, wofür es gebaut wurde. Trotz Hitze blieb das Raumklima im Inneren angenehm, die Luft wirkte deutlich frischer als in herkömmlichen Kunstfaserzelten.
Der großzügige Innenraum sorgt zusätzlich dafür, dass man sich auch tagsüber gerne im Zelt aufhält – ein echter Pluspunkt bei längeren Standzeiten.
Unser Fazit
Das Nomad Dogon 3 ist ein tolles Zelt für alle, die Wert auf Platz und ein angenehmes Zeltklima legen. Es spielt seine Stärken vor allem im Sommer und bei längeren Aufenthalten voll aus.
Der Preis dafür ist klar: aufwendiger Aufbau, hohes Gewicht und großes Packmaß. Für uns ist es dennoch eine sehr gute Ergänzung unseres Equipments – allerdings mit klar definiertem Einsatzbereich.




















