Nach einer sehr kalten Nacht im Wohnwagen in Royat bei nur 6 Grad, erwachten wir erfrischt und ruhig, umgeben vom beruhigenden Gesang der Vögel. Nachdem wir uns aus den warmen Decken befreit hatten, genossen wir eine herrlich warme Dusche im schönen Waschhaus des Campingplatzes. Danach machten wir uns daran, den Wohnwagen aufzuräumen und uns für den Tag vorzubereiten.
Nach einem stärkenden Frühstück machten wir uns auf die Suche nach einem neuen Campingplatz für die nächste Nacht. Unsere Pläne änderten sich jedoch aufgrund des unbeständigen Wetters, also verglichen wir die Entfernungen und entschieden uns schließlich für den Campingplatz Beauregard Plage in Marseillan, den wir online für 2 Nächte buchten. Vorher kauften wir uns noch eine Huttopia-Card, da wir mittlerweile große Fans von diesem Konzept geworden waren.
Gegen 11 Uhr machten wir uns auf den Weg in Richtung Süden und folgten der ruhigen und landschaftlich reizvollen A75. Das Wetter bot die unterschiedlichsten Eindrücke, von dichtem Nebel, der die Sicht auf andere Autos einschränkte, bis hin zu strahlend blauem Himmel und angenehmen 19 Grad bei unserer Ankunft.
Während der Fahrt durch die Cevennen waren wir von der beeindruckenden Landschaft so fasziniert, dass wir beschlossen, diese Region bei nächster Gelegenheit näher zu erkunden. Kurz vor unserem Ziel, dem Campingplatz in den Salzgärten, sahen wir sogar die ersten Flamingos.
Marseillan Plage empfing uns mit einer Mischung aus Campingplätzen, Bars, Touristenläden, Ferienwohnungen, einer Kartbahn und einem Piratenland. Unser Campingplatz hatte direkten Zugang zum Meer, und obwohl unser Stellplatz etwas schräg lag, machten wir es uns bequem und fragten nach der Möglichkeit, unseren Aufenthalt um zwei weitere Nächte zu verlängern.
Nachdem wir unsere warme Kleidung gegen dünnere ausgetauscht hatten, machten wir uns auf den Weg zum Strand. Der weiche, warme Sand unter unseren Füßen und die angenehme Sonne begleiteten uns auf unserem Spaziergang entlang des schönen, einsamen Strandes. Der Campingplatz war gut besucht, aber alles war ruhig und entspannt und wir merkten, dass die Ferienzeit in Deutschland begonnen hatte.
Abends kochten wir unser Abendessen draußen vor dem Wohnwagen und genossen die Atmosphäre auf dem Campingplatz und den Blick auf das Meer.